Konfliktschulung


„Wir sind eine Gewaltfrei Lernen – Schule!“

 

Positive Konfliktschulung in Bewegung

Der Förderverein „Gewaltfrei lernen“ hat vom 02.02.- 23.02.2011 an der Grundschule Blumensiedlung und Grundschule Marienschule die „Positive Konfliktschulung in Bewegung“ durchgeführt. Das Konzept beinhaltet Schülerkurse für jede Klasse mit 6 Unterrichtsstunden, die in 3 Blöcke mit je 2 Stunden aufgeteilt wurden. Der Schwerpunkt in der Schulung lag auf:Teambildung mit der PartnerwechselregelKonflikt- und KommunikationsfähigkeitBefreiungsgriffeStopp – Regel in 3 SchrittenUmgang mit Kräften und Wrestling - KämpfeUmgang mit Mobbing
In diesen Wochen wurde die Stopp – Regel in 3 Schritten eingeführt.

Die Stopp – Regel geht wie folgt:
1. Ärger: Sage, was du nicht willst, was der Andere nicht mehr tun soll:
„Stopp, Sybille hör auf damit!“ „Schubs mich nicht“
2. Ärger: Sage „Stopp, hör jetzt auf oder ich gehe zur Aufsicht!“3. Ärger am selben Tag mit dem selben Kind! Dann sage:
„Jetzt reicht es mir! Jetzt gehe ich zur Aufsicht (weil du nicht auf mich hörst)!“
Das Projekt wird von allen Beteiligten als wichtig und gut beurteilt. Es wird in den Grundschulen mehr kommuniziert und Konflikte über die Stopp – Regel gelöst. Bei nicht einhalten der Regeln gibt es durch das rote Buch klare Konsequenzen. Die Inhalte sind in das Schulleben transportiert worden, so kann das Projekt als sehr gelungen beurteilt werden.



Ein großes Dankeschön gilt auch den Förderern,der Sparkassen Stiftung für 2700,00 €
der Techniker Krankenkasse für 2100,00 €
der DAK – Unternehmen Leben für 1000,00 €
Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre die Umsetzung dieses Projektes nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank!

 

Spenden ermöglichen gemeinsames Schulprojekt „Konfliktschulung“

Klassenweise Kurse „gewaltfrei lernen“ – 2700 von der Grafschafter Sparkassenstiftung und 1000 Euro von der DAK

 

 


GN vom 29.01.2011

gn Nordhorn. „Positive Konfliktschulung in Bewegung“ heißt ein Schulprojekt, das vom 2. bis 18. Februar alle Schüler der Grundschulen Blumensiedlung und Marienschule erfahren werden. Ziel ist es, den Kindern gewaltfreie Problemlösung zu vermitteln. Mit einer Spende über 2700 Euro unterstützt die Grafschafter Sparkassenstiftung dieses Gemeinschaftsprojekt. Weitere 1000 Euro spendet die Krankenkasse DAK.

In den klassenweise organisierten Kursen kombinieren „Gewaltfrei lernen-Trainer“ eine wortstarke Konfliktschulung mit einem bewegungsreichen Körpertraining, um ein gewaltfreies Lernen ohne Ausgrenzung zu üben. Den Kindern werden Fähigkeiten zur Selbstbehauptung im Schulalltag vermittelt und Handlungsmöglichkeiten gezeigt, mit deren Hilfe sie sich körperlicher Bedrängnis gewaltfrei entziehen können. Darüber hinaus lernen sie in fröhlichen Spielen bejahend zusammen zu wirken und faire Regeln für den respektvollen Umgang miteinander einzuhalten. In Rollenspielen werden positive Verhaltensmuster eingeübt.

Wenn an Schulen Gewalt und Ausgrenzung in Klassen und auf Schulhöfen das Lernklima belasten, ist Bildung kaum noch möglich. Für Kinder werden so Verhaltensmuster selbstverständlich, die dann weitere Aggressionen hervorrufen. Verbale Provokation und körperliche Gewalt enden in einer Spirale der Hilflosigkeit. Das Konzept von Gewaltfrei Lernen durchbricht diese Spirale.

Damit in den Grundschulen dauerhaft ein gutes Miteinander der Kinder verankert werden kann, wendet sich das in Köln entwickelte Projekt „Gewaltfrei Lernen“ auch an die Lehrer und Betreuer der offenen Ganztagsschulen. Sie sollen gewährleisten, dass eingeübtes Verhalten weiter besteht. In zwei Nachmittags-Fortbildungen wird ihnen gezeigt, welche Übungen und Maßnahmen sie immer wieder in den schulischen Unterricht integrieren können.

Auch Eltern werden in einer Abendveranstaltung zu Projektbeginn gebeten, den gewaltlosen Umgang der Kinder untereinander zu unterstützen und einfache Verhaltensübungen zu Hause umzusetzen, um so zum Erfolg beizutragen.

Organisiert und koordiniert wird das Projekt innerhalb des Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojektes an schulischen Standorten (NiKo) von der Diplomsozialpädagogin Janina Hindriks. Mit dem Projekt NiKo, das in Nordhorn 2007 begann, werden die Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Jugendhilfe und Schule um den Bildungs- und Lernort „Familie“ erweitert. Belastende Familiensituationen und Erziehungsprobleme führen auch zu schwierigen Lebenslagen junger Menschen. Zur Stärkung der erzieherischen Kompetenzen und zum Abbau von Bildungsbenachteiligungen entwickeln Jugendhilfe und Schule im Rahmen von NiKo zielgruppenspezifische sozialpädagogische Angebote für Familien mit einem besonderen Beratungs- und Unterstützungsbedarf.

„Eine gute Schulbildung ist eine elementare Voraussetzung, um unseren Kindern beste Startchancen für ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist eine unbelastete und positive Lern- und Leistungsatmosphäre unverzichtbar. Dieses Pilotprojekt in der Grafschaft wollen wir deshalb gerne unterstützen“, erläutert Hans-Jürgen Grobelny seitens der Grafschafter Sparkassenstiftung.

Und Hartmut Schrandt, Leiter des DAK-Servicezentrums Nordhorn, meint: „Die DAK unterstützt dieses Projekt, damit schon Kinder lernen, Konflikte nicht mit Fäusten, sondern mit Worten auszutragen.“  

Besucherzähler

Marienschule Nordhorn
Schlieperstr. 14
48527 Nordhorn

 

 

Telefon

05921 / 2272

 

 

Email

mail@marienschule-nordhorn.de

 


Unsere Sekretariatszeiten

9.00 - 13:00Uhr

(Montag und Mittwoch)

 

 

Sie können uns jederzeit über unser Kontaktformular erreichen.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Marienschule Nordhorn